Emoji – Der neue Animationsfilm bringt die Kinobesucher zum Lachen

BildFast jeder besitzt es – das Smartphone. Doch wir alle wissen nicht, wie es im inneren unseres Handys aussieht und was dort überhaupt vor sich geht. Im August startet im Kino ein Familienfilm der besonderen Art, bei dem uns viele Geheimnisse unseres Smartphones verraten werden. Hier ist große Unterhaltung vorprogrammiert.

Am 3. August startet ein Animationsfilm, der uns in die Geheimnisse unseres Handys einweiht. Ob lachender Smiley, Äffchen oder Andere, Emojis gehören zu unserem Leben mittlerweile dazu. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was die Emojis in unserem Handy erleben? Die geheime Welt des Smartphones wird bei EMOJI – DER FILM enthüllt. Neben der ganzen Technik, aus der ein solch modernes Gerät besteht, gibt es Programme, die das Handy am Laufen halten. Die kleinen Bildzeichen, Emojis genannt, drücken in Textnachrichten Stimmungen, Aussagen oder Gefühle aus und bringen diese oft genau auf den Punkt. Die kleine Welt in unseren Handys, in der alle Emojis wohnen nennt sich Textopolis. Zu jeder Zeit warten die Emojis darauf, dass der Telefonbenutzer genau sie für seine Nachrichten auswählt. Gene hat im Gegensatz zu allen anderen mehr als einen Gesichtsausdruck. Da er ohne Filter geboren wurde, ist er anders als die anderen Emojis. Doch Gene träumt davon wie alle anderen normal zu sein, denn seine vielen Gesichter machen ihn zum großen Außenseiter. Daher bittet er Hi-5, einem übermotiviertem Emoji und Jailbreak, einen berühmt-berüchtigten Codeknacker-Emoji, um Hilfe. Sein größter Wunsch ist es, den Code, der Gene reparieren kann, zu finden. Doch als der Besitzer des Handys, in dem Gene lebt, seiner Klassenkameradin den Meh-Emoji schicken will, verliert das emotionale Nervenbündel die Nerven und macht einen völlig falschen Gesichtsausdruck. Der Schüler möchte sein Smartphone reparieren lassen. Somit ist die Existenz der geheimen Stadt bedroht. Gemeinsam machen sich die Emojis auf die Suche nach einer Lösung für dieses Problem und durchqueren auf ihrem Weg viele verschiedene Handy-Apps. Diese spaßige Angelegenheit wird durch eine Entdeckung der drei unterbrochen, denn es gibt eine unerwartete Gefahr, die eine Bedrohung für die gesamte Emoji-Welt darstellt.

Der Animationsfilm stammt von Anthony Leondis, der auch an „Igor“ mit beteiligt war. Auch in diesem Kinoabenteuer leihen wieder einige bekannte Personen den beliebten Figuren ihre Stimme. Im Original spricht T.J Miller die Rolle von Gene. Die Sprechrolle von Hi-5 wird von James Corden übernommen, während Anna Faris dem gerne Regeln brechenden Programmierer-Emoji die Stimme leiht. Außerdem werden einigen andere Emojis im Original Stimmen von Maya Rudolph (Brautalarm), Patrick Stewart (X-Men) und Jennifer Coolidge (2 Broke Girls) synchronisiert. Mit dabei sind auch Sofia Vergara (Stimme Flamenco Dancer), Rob Riggie (Eiscreme), Jake T. Austin (Alex) und Steven Wright (Meh Meh). Im Deutschen spricht Tim Oliver Schultz den Emoji Gene. Hi-5 hat in Christoph Maria Herbst und Jailbreak in Joyce Ilg ihre Synchronstimmen gefunden. Der Schauspieler Christoph Maria Herbst freut sich über seine neue Rolle. Er fand die Idee der Amerikaner lustig, Emojis als Hauptdarsteller in einem Film einzusetzen. Anja Kling ist ebenfalls Schauspielerin und leiht Smiler, dem Emoji mit nur einem einzigen Gesicht, ihre Stimme.

Durch Angry Birds – der Film und The Lego Movie wurde bewiesen, dass auch aus den unwahrscheinlichsten Vorlagen Animationsfilme gefertigt werden können, die bei Jung und Alt gut ankommen. Um die Rechte des Drehbuchs von Anthony Leondis und Eric Siegel wurde in Hollywood viel gekämpft. Allerdings gingen diese nicht an Warner Bros. oder Paramount Pictures, sondern an Sony. Diese gingen für einen sechstelligen Betrag weg. Anthony Leondis übernahm schließlich auch die Regie des Streifens.

Die Idee des Emojis stammt ursprünglich aus Japan. Diese wurden dazu konzipiert in den Kurznachrichtendiensten wie dem modernen Chat, aber auch bei SMS, längere Aussagen durch kleine, einfache Bilder zu ersetzen. In den 1990ern entwickelte Shigetaka Kurita diese Ideogramme für ein Mobiltelefon-Projekt. Das erste Emoticon war das 😉 und wurde 1982 vom Informatik-Professor Scott E. Fahlmann verschickt. Heute existieren etwa 1600 der niedlichen Symbole und regelmäßig werden neue entwickelt. Das Unicode-Konsortium in Kalifornien entscheidet, ob ein Symbol im Emoji-Katalog aufgenommen wird. Dort werden die Codes für Schriftzeichen bestimmt. Emojis können je nach Kulturkreis unterschiedliche Bedeutungen haben. So bedeutet das schnaubende Emoji in Europa Empörung, in Japan wird es als Triumpf benutzt. Franzosen verschicken oft Herzen, während in den arabischsprachigen Ländern häufig Pflanzen verschickt werden.

Kinobesucher können sich außerdem auch auf die Minuten im Kino freuen, in der Trailer und Werbung gezeigt werden, denn als Vorfilm von EMOJI wird der Kurzfilm „Puppy“ gezeigt. Dieser basiert auf den Filmen von „Hotel Transsilvanien. (tb)

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