Alzenau: Gefährlicher Irrtum – Folgeunfall mit mehreren Verletzten

Ein 70-jähriger Rentner befuhr am Samstag, 11.11.2017 gegen 17.20 Uhr, mit seinem Alfa Romeo die BAB A 45 in Richtung Gießen. In der Baustelle an der Anschlussstelle Karlstein nahm er ein Stoppschild wahr. Unter diesem Stoppschild war das das Zeichen – Rechts abbiegen – angebracht. Nun dachte der Rentner, das sei bestimmt eine geänderte Verkehrsführung. Er blieb stehen und bog dann langsam nach rechts ab. Jedoch war dies die Baustellenbeschilderung für den Verkehr, der aus dem Baufeld auf die BAB A 45 auffahren will. Noch beim Abbiegen fuhr er über einen Absatz und blieb stehen, da er jetzt merkte, dass die Fahrbahn dort wohl nicht verlief. Das Heck seines Fahrzeuges rage aber noch auf die Hauptfahrbahn. Ein nachfolgender 46-jähriger Mercedesfahrer und ein 27-jähriger Fahrer eines Saab konnten ihre Fahrzeuge noch rechtzeitig abbremsen und zum Stehen bringen. Ein 38-jähriger Fahrer eines Opel erkannte die Situation zu spät, fuhr auf den Saab auf und schob diesen auf den Mercedes. Der Opelfahrer erlitt dabei mittelschwere Verletzungen, der 27-jährige Fahrer des Saab wurde leicht verletzt. Sie wurden vom BRK ins Klinikum Aschaffenburg verbracht. Der Opel und der Saab mussten abgeschleppt werden. Der rechte Fahrstreifen war für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. 1 Stunde gesperrt. Die Feuerwehren aus Kleinostheim und Karlstein sicherten die Unfallstelle ab und reinigen die Fahrbahn. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 25000 Euro. Der Fahrer des Alfa Romeo kam mit dem Schrecken davon. Wer die Beschilderung so verdreht hat, dass dies Auswirkungen für den Verkehr haben könnte, ist nicht bekannt. Die aufnehmenden Beamten brachten die Beschilderung wieder in ihre ursprüngliche Lage.

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