Waldaschaff: (Jung plus unerfahren plus leichtsinnig) mal (Geschwindigkeit plus Regen) ist gleich (leicht verletzt plus Totalschaden)

Für eine 19-jährige Fahranfängerin aus dem Landkreis Aschaffenburg endete am Montagabend, 04.12.2017, die Fahrt mit ihrem VW Polo über die A 3 bei Waldaschaff im Graben. Sie selbst wurde leicht verletzt, ihr Auto erlitt Totalschaden im Zeitwert von 2.500 Euro. Die junge Frau fuhr gegen 19.25 Uhr am Kauppenabstieg in Richtung Frankfurt. Bei Regen und entsprechend nasser Fahrbahn fuhr sie – nach eigenen Einlassungen – mit etwa 170 km/h (!) und kam, als sie verkehrsbedingt abbremsen musste, ins Schleudern. Ihr VW driftete vom linken von drei Fahrstreifen nach rechts, überquerte alle Fahrstreifen und den Standstreifen und landete am angrenzenden Lärmschutzwall. Nach einer Schleudertour entlang des Walls, bei dem auch die touristische Hinweistafel auf die „Wallfahrtskirche Schmerlenbach“ überfahren wurde, stoppte der VW in Schräglage an einer Leitplanke. Zu einem Überschlag des Pkw kam es dabei zum Glück nicht. Der total beschädigte VW musste abgeschleppt werden. Die junge Frau begab sich leicht verletzt selbstständig in ärztliche Behandlung. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es bei dem Unfall nicht.

Ob der offensichtlich schlafende Schutzengel der Frau beim Einschlag gegen das Schild „Wallfahrtskirche Schmerlenbach“ wach wurde und weitere, schlimmere Folgen verhinderte, entzieht sich hiesiger Kenntnis. Die Erfahrungen der vergangenen Tage hinsichtlich dem häufig festgestellten falschen Fahrverhalten nicht weniger Autofahrer und den dabei eingetretenen zum Glück nur relativ glimpflichen Folgen lassen jedenfalls den Schluss zu, dass bei den Schutzengeln aktuell Vollbeschäftigung herrschen muss!

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