Eine Freizeitpark-Tour mit Freunden und Familie

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Die adrenalingeladene Alternative zum entspannten Strandurlaub
Der Sommer ist da und man möchte sich endlich mal wieder ein paar Tage freinehmen. Die Sonne genießen, mit Freunden und Familie ein paar schöne Tage erleben, die man so schnell nicht vergisst. Natürlich sehen hier viele den langersehnten Urlaub als einzige Möglichkeit: Man entspannt in der Sonne und genießt ein paar Cocktails am Meer. Für manche wird das jedoch bereits nach zwei Tagen irgendwie langweilig. Was machen also die Abenteuerlustigen unter unseren Lesern? Gibt es für Abenteuerlustige eine Alternative zum Strandurlaub, der Jahr für Jahr doch irgendwie gleich ausfällt? Wenn es darum geht mental zu entspannt, sollte man sich selbst aus dem Alltagstrott entreißen und etwas Neues; etwas Aufregendes erleben, so Experten. Zelten, Wandern oder ein Kurzurlaub auf der Alm sind schöne Möglichkeiten um einen anderen Alltag zu erleben. Doch wie wäre es mit ein wenig mehr Aufregung und einer größeren Dosis Adrenalin? Wann waren sie das letzte Mal in einem Freizeitpark?

Witzige Irrgärten, spektakuläre Live-Shows, nasse Bootsfahrten, verrückte Schießstände und rasende Achterbahnen, die Ihnen die letzten Alltagssorgen aus dem Kopf jagen: So abwechslungsreich kann ein Tag im Freizeitpark sein. Die meisten Parks haben auch anliegende Themenhotels, die zum Übernachten einladen, für Besucher die mehr als nur einen Tag brauchen. So kann man aus dem Freizeitparkbesuch ein ganzes Wochenende gestalten. Und nächstes Wochenende einen weiteren Freizeitpark besuchen. Doch wo fängt man in unserer Region an?

Familientipp in unserer Region: Freizeitland Geiselwind
Freizeitland Geiselwind im unterfränkischen Landkreis Kitzingen, bietet auf über 400.000 m² Attraktionen für die ganze Familie. Irgendwo auf der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg weiß jedes Kind und Jugendlicher was die Eltern mit ihm vorhaben: Geiselwind! Schon von weitem sieht man die Attraktionen „Boomerang“, „Ikarus“ und „Enterprise“. Und auch wenn der Park mittlerweile renoviert und ausgebaut wurde, ist es doch irgendwie die Quelle der Liebe zu Freizeitparks unserer Region. Hier fing alles an: Die Sucht nach dem Adrenalinkick; der Spaß und die Aufregung. Fuhr man die legendäre Teppichrutsche zum ersten Mal runter, so war direkt klar: „Nochmal!“ Je älter man wurde, je mehr Zeit ins Land verstrich, desto mehr wollte man: „Schneller! Höher!“ Unsere Redaktion ist sich sicher: In Geiselwind nahm die Liebe für Achterbahnen ihren Ursprung. Und zwar bei jedem von uns in der Region. Im Allgemeinen ist der gemütliche Park mit den meisten Attraktionen also eher für ganze Familien mit kleinen Besuchern ausgelegt.

Für die ganze Familie: Phantasialand
Das Phantasialand in Brühl im Rheinland wurde 1967 eröffnet und darf aktuell ca. 1,75 Millionen Besucher jährlich zählen. Der Park ist in mehrere Themengebiete unterteilt und zeigt sich unter anderem im Gewand von „China Town“, „Afrika“, sowie „Altberlin“. Die Highlights des Parks sind der interaktive 3D-Ride „Maus au Chocolat“ und die „Black Mamba Achterbahn“. Bei dem interaktiven 3D-Vergnügen in „Maus au Chocolat“ wird jeder der Familie seinen Spaß haben! Die „Black Mamba Achterbahn“ ist allerdings nichts für die kleinen Besucher: Hier werden Kräfte von bis zu 4,5 G auf den Fahrer frei. Für einen zusätzlichen Adrenalinkick sorgen die „Near Misses“; stellen an denen die Bahn so nah an den Wänden vorbeifährt, dass der Eindruck einer Kollision entsteht. Nichts für schwache Nerven! Besonders gelungen sind im PhantasiaLand die Übernachtungsmöglichkeiten. Vor allem das durch unsere Redaktion getestete Hotel Ling Bao glänzt auf ganzer Linie in Sachen Komfort, Frühstück sowie ganz besonders in Sachen Wellness: Nach einem aufregenden Tag kann man alles im kleinen, aber sehr gepflegten Hotelpool Revue passieren lassen. Der Park sowie seine anliegenden Hotels sind sehr familienfreundlich und bieten Unterhaltung für die ganze Familie.

Für den Adrenalinkick: Holiday-Park
Wer jedoch einen größeren Adrenalinkick der Achterbahnen sucht, der sollte den Holiday-Park in Haßloch in Rheinland-Pfalz ansteuern: Die überregional bekannte Achterbahn „Expedition GeForce“ ist eine der größten Achterbahnen Europas und war mit einem Anfangsgefälle von 82 Grad eine lange Zeit die steilste Achterbahn Deutschlands. Auf der etwa 1,3 Kilometer langen Fahrtstrecke erreichen die Passagiere bis zu 120 km/h und sind der 4,5-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Das spannende sind allerdings nicht nur die Geschwindigkeiten sondern unter anderem auch die sogenannten „Airtimes“: An sieben Stellen der Fahrt erlebt man Phasen der Schwerelosigkeit. Alleine auf Grund dieser Achterbahn lohnt sich der Besuch im Holiday Park: Nicht umsonst setzte die US-Fachpresse die Achterbahn „Expedition GeForce“ elf man in Folge auf Platz 1 in der Kategorie „Beste Stahlachterbahn Europas“. Weitere erwähnenswerte Attraktionen des Parks sind u.a. die jährlich wechselnde Wasserski-Show, die „Superwirbel-Achterbahn“ sowie der „Anubis Free Fall Tower“, der im Jahr 1997 der erste Free Fall Tower Deutschlands war. Auch für die kleinen Besucher gibt es einige Attraktionen wie z.B. Floßfahrten, Karussellen sowie Fontänen und jeder Menge kleinerer Unterhaltung zwischen den großen Attraktionen; allerdings muss man offen sagen, dass der Park eher für Teenager sowie Erwachsene angelegt ist.

Für einen Zwei-Tages-Aufenthalt: Europa-Park
Sucht man eine noch größere Nummer, so ist der Europa- Park in Rust in Baden-Württemberg die richtige Adresse: Unterteilt in mehrere Themenbereiche wie z.B. „Grimms Märchenwald“, „Abenteuerland“ sowie zahlreiche europäische Ländergebiete wie „Italien“, „Deutschland“ sowie „England“ bietet der Europa-Park themenorientiert für Groß und Klein alles was das Herz begehrt. Hier empfiehlt es sich wirklich eine Übernachtung in einem der sehr sympathisch eingerichteten Themenhotels wahrzunehmen, da es fast an Unmöglichkeit grenzt den kompletten Park an nur einem Tag zu erleben. Persönlich getestet, können wir das 4-Sterne-Hotel Colosseo empfehlen: Im römischen Architekturstil gehalten ist ein Teil des Hotels einem Kolosseum nachempfunden. Das Hotel bietet viele geräumige, allerdings doch etwas laute Zimmer in allen Kategorien und Preisklassen. Das Beste an dem Hotel ist jedoch das Restaurant: Ein gutes Abendessen bei den wirklich sehr empfehlenswerten Büffet des 4-Sterne-Restaurants rundet den erlebten Tag perfekt ab. So gewinnt man viel Energie für den zweiten Tag im Park, bei dem man auf keinen Fall die „Silver Star Achterbahn“ verpassen sollte. Die Silver Star war bis Anfang 2006 die schnellste und bis 2012 die höchste Achterbahn Europas. Während der langen Wartezeiten bei der Achterbahn wird der Besucher durch ein Mecedes-Benz Museum geführt, in dem unter anderem Tourenwagen sowie Formel-1-Rennwagen ausgestellt sind. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird! Ebenso erwähnenswert ist die Achterbahn „Blue Fire Megacoaster“: Hier wird der Fahrgast von 0 auf 100 km/h in nur 2,5 Sekunden beschleunigt und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h auf einer Fahrt mit einem Looping, zwei Korkenziehern und einer Heartline Roll. Der Geheimtipp unter den Achterbahnen!
(km) // Foto1: © Stefan Scheerer // Foto2: © http://www.europapark.de

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Die „Black Mamba Achterbahn“ ist allerdings nichts für schwache Nerven: Hier werden Kräfte von bis zu 4,5 G auf den Fahrer frei. Für einen zusätzlichen Adrenalinkick sorgen die „Near Misses“; stellen an denen die Bahn so nah an den Wänden vorbeifährt, dass der Eindruck einer Kollision entsteht.

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Empfehlenswert ist die Wasserachterbahn „Atlantica SuperSplash“ im Europa-Park: Hier wird der Adrenalinkick einer Achterbahnabfahrt gekonnt mit dem kühlen Nass einer Wildwasserbahn kombiniert. Ein Spaß für die ganze Familie, der an sonnigen Tagen für eine angenehme Erfrischung sorgt.

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