Jobmeile des Handwerks am 28. September 2013 in Aschaffenburg

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Sicherlich hinterlässt die demographische Entwicklung in Deutschland auch im Handwerk seine Spuren. Nachwuchs und Fachkräfte sind in der Wirtschaft gefragt wie lange nicht. Selbstverständlich muss in dieser Situation auch das Handwerk auf sich aufmerksam machen und seine Vorzüge herausstellen. Wenn am 28. September die Kreishandwerkerschaft in Verbindung mit der Handwerkskammer auf deren Gelände sozusagen ihre Pforten öffnen, geht es nicht nur um den Lehrling im nächsten Jahr. Viele Angebote schaffen auch Unübersichtlichkeit und am Ende weiß der junge Mensch überhaupt nicht mehr, was er machen soll. Das Handwerk will dem entgegenwirken, in dem auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer und den einzelnen Innungen die wichtigsten Handwerksberufe live präsentiert werden. Keine trockenen Informationen sollen über den Tisch gehen, sondern die jungen Leute sollen einen möglichst tiefen Einblick in über 60 Handwerksberufe erhalten, damit sie auch wissen, was sie hinterher erwartet. Dass Handwerksberufe keine Sackgassen sind und über das gesamte Berufsleben gesehen auch gute Einkommensaussichten bieten, ist mittlerweile allgemein bekannt. Nicht umsonst sind Handwerksberufe vor kurzem wieder zu den angesehensten Berufen in bundesweiten Untersuchungen gezählt worden. Wir alle sind umgeben von Handwerk und dennoch verbirgt sich viel Neues hinter den einzelnen Berufen. Deshalb gibt es jetzt die Gelegenheit, mit Fachleuten zu sprechen. In dem einen oder anderen Fall wird auch ein Lehrling sich den Fragen der kommenden Ausbildungsgeneration stellen. Gerade bei der Berufswahl gilt nichts dem Zufall zu überlassen und sich genau zu informieren. Die Agentur für Arbeit ist vor Ort und wird mit einzelnen Vorträgen den Karrierestart begleiten. Es geht aber nicht nur um Information und Einblicke, es können auch an diesem Tag bereits Praktika und auch Lehrverträge geschlossen werden. Der Besuch der Jobmeile ist also für alle, die vor der Berufswahl stehen, quasi Pflicht.

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