X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

BildBildBildBildNicht nur für Comic-Fans ein Highlight!

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist ein Komplettpaket: Ganz große Action, nervenzerreißende Spannung, die nötige Portion Tiefe und unbeschreiblich talentierte Schauspieler. Der Film ist ein ganz großes Highlight des noch sehr jungen Sommers 2014.

Seit dem Blockbuster „X-Men: Die Erste Entscheidung“ aus dem Jahr 2011 sind sich die Filmfans unserer Region ziemlich einig: in den letzten Jahren erschien kaum eine bessere Comicverfilmung auf die Leinwand. Das konnte man an über 650.000 deutschen Kino-Besuchern sowie einem weltweiten Einspielergebnis von über 350 Millionen US-Dollar ablesen. Viele Fans waren bei Thema der Fortsetzung eher skeptisch; groß war die Gerüchteküche um Besetzung und noch größer die Probleme mit dem Drehbuch. Doch das Warten und Bangen hat sich gelohnt: Diesen Monat erscheint die langersehnte Fortsetzung „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ auf den deutschen Kinoleinwänden. In der nahen Zukunft werden alle Mutanten als eine potentielle Bedrohung der restlichen menschlichen Bevölkerung eingestuft. Ob verhaltensauffällig oder vollkommen friedlich in die Gesellschaft eingebunden: Alle Mutanten sollen ausgelöscht werden. Die Säuberung der Gesellschaft wird durch Sentinel-Roboter durchgeführt, die im Kampfeinsatz Mutanten deutlich überlegen sind. Im Angesicht der vollkommenen Ausrottung sind die verfeindeten Mutanten-Anführer Professor Charles Xavier und Magneto dazu gezwungen sich zu verbünden. Ihr Plan ist es das Bewusstsein von Wolverine in die Vergangenheit zurück zu schicken, um den jungen Professor X und Magneto rechtzeitig zur Zusammenarbeit zu bringen, den Bau der Sentinel-Roboter zu verhindern und den gesellschaftlichen Entwicklungen einen anderen Lauf zu geben. Die bereits in der Comic-Grundlage etwas verworrene Story lässt sich ohne Vorkenntnisse verstehen, allerdings ist der Genuss des Filmes deutlich größer wenn man die Vorgeschichten der einzelnen Charaktere kennt. Ohne diese Vorkenntnisse gehen leider einige tiefgründige Momente etwas ins Leere sowie einige unerwartete Lacher verloren. So empfiehlt es sich vor dem Kinobesuch das Wissen um das X-Men Universum aufzufrischen; besonders der Vorgängerfilm „X-Men: Die Erste Entscheidung“ lädt dazu perfekt ein. In den Hauptrollen glänzen Patrick Stewart, Ian McKellen sowie Hugh Jackman, James McAvoy und Michael Fassbender. Hugh Jackman spielt die Rolle des Wolverine mittlerweile zum 7. Mal und erscheint erneut in einer schon unmenschlich guten, körperlichen Verfassung. Doch wenn es um die schauspielerische Leistung geht, so kann wie bereits im Vorgänger „X-Men: Die Erste Entscheidung“ niemand James McAvoy das Wasser reichen: Der 35-jährige Schotte ist auf dem Höhepunkt seines Könnens und spielt selbst erfahrene Kollegen wie Patrick Stewart und Ian McKellen scheinbar mühelos an die Wand. Die Nebenrollen sind mit Halle Berry, Jennifer Lawrence sowie Ellen Page solide, aber unauffällig besetzt. So stützt sich die eindrucksvoll inszenierte Story auf einen unglaublich talentierten Schauspieler-Cast. Im Gesamten besitzt „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ große Action, nervenzerreißende Spannung und die nötige Portion Tiefe, um ein ganz großes Highlight des noch sehr jungen Sommers zu sein. Es ist fast schon unglaubwürdig, aber „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist ein Komplettpaket: Mehr als gutes Popcorn-Kino und nicht nur für Comicfans ein Highlight! (km) // Fotos: © Twentieth Century Fox

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