22. StaplerCup bei Suffel Fördertechnik – Die Sieger stehen fest!

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Bild„Sicherheit geht vor Schnelligkeit“ war auch diesmal die Devise beim 22. StaplerCup der Suffel Fördertechnik in Aschaffenburg. Am 28. Juni zeigten 143 Profi-Fahrer/innen auf anspruchsvollen Parcours wieder ihr Geschick im Umgang mit Staplern und ihr Wissen in Sachen Theorie. 550 begeisterte Zuschauer verfolgten den Wettbewerb. Suffel Staplerfahrer des Jahres wurde Michael Zang, Lithonplus GmbH & Co. KG, Kleinostheim der mit Sachverstand und Feingefühl die schwierigen Aufgaben meisterte. Platz zwei errang Konstantin Kaljuschni, Teamlog GmbH, Aschaffenburg, Platz drei Benjamin Weinmann, Knauf Gips KG, Iphofen.

Bis zu 200 Kilometer weit reisten die Staplerfahrer/innen an, um am begehrten StaplerCup beim Linde-Händler Suffel teilzunehmen. Nicht nur der Hauptgewinn von 1000 € lockte dabei nach Aschaffenburg. Für viele Stapler-Piloten ist der Cup Jahr für Jahr auch eine echte Herausforderung, um sich und anderen zu beweisen, wie gut sie ihr Fahrzeug beherrschen.

Und davon profitieren auch die Staplerbetreiber und Suffel Kunden, bei denen die Teilnehmer beschäftigt sind. Denn wer beim StaplerCup ganz vorne landet, der versteht sein Metier. Der kennt sich in Theorie und Praxis aus, weiß beispielsweise wie hoch er eine bestimmte Last heben darf, wo der Lastschwerpunkt liegt und wie er sein Ladegut absetzen muss. Wichtige Kenntnisse, die für den täglichen Einsatz unverzichtbar sind, um Unfälle zu vermeiden. Und das wiederum freut jeden Chef. Was die Praxis betrifft, da waren natürlich alle 143 Starter „alte Hasen“. Hier in Aschaffenburg konnten sie eindrucksvoll demonstrieren, dass Staplerfahren mehr ist als durch die Halle rasen. Selbstverständlich wollte jeder die Bestzeit fahren, doch oberste Maxime war es, ein Ladegut sicher von A nach B zu transportieren. Wer nicht angegurtet war oder die Last nicht feinfühlig transportierte, bekam Punktabzug. Auch durfte keiner irgendwo anstoßen oder gar die Last verlieren. Denn nur wer im täglichen harten Einsatz in den Firmen umsichtig und korrekt manövriert, gefährdet weder sich noch andere und bringt Höchstleistung.

Gute Nerven brauchten nicht nur die 143 Teilnehmer, die alle bei einer Vorausscheidung mit vier Stationen antraten, wobei nur die 22 Besten ins Finale kamen. Auch für die rund 550 Zuschauer war das Ganze eine spannende Sache, wenn zum Beispiel auf den Gabeln von einem Linde Hochhubwagen L 12 zwei Bälle in eine Torwand (auf Röhren) transportiert wurden. Den Linde Diesel- Stapler H 20 fuhren die Staplerfahrer an der zweiten Station. Sie transportierten auf der Gabelzinke eine Kugel in die Kugelbahn. Ein besonderer Hingucker war die Aufgabe mit dem Linde Elektro-Stapler E 25. Mit einer verlängerten Gabelzinke musste eine Scheibe in eine Vorrichtung à la „4 gewinnt“ eingeführt werden. In der Endausscheidung – beim praxisnahen Parcoursfahren – wurde eine Palette mit einem Fass aufgenommen, durch einen engen Parcours gefahren und auf einer Gitterbox abgesetzt.

Die vier Besten der Endausscheidung wetteiferten dann im „Finale“ um die Plätze 1 – 4. Im „Kleinen Finale“ (Platz 3 und 4) mussten 9 Gitterboxen so gestapelt werden, dass es ein einheitliches Bild ergab. Die Schwierigkeit dabei war, dass die Gitterboxen durcheinander abgestellt waren und erst neu sortiert werden mussten. Im „Großen Finale“ (Platz 1 und 2) mussten Schaumstoffkisten der Reihenfolge nach gestapelt und der dabei wachsende Turm weiterbefördert werden. Das geringe Gewicht der Quader machte die Aufgabe zu einem richtigen Balanceakt.

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