Kinder der Freiheit: Teil 3 der Jahrhundertsaga von Ken Follett

BildKen Follets „Kinder der Freiheit“ erzählt die miteinander verbundenen Schicksale zahlreicher Menschen aus Ost und West in einer Zeit von politischen Spannungen und gesellschaftlichen Umbrüchen in den 1960er Jahren. Thematisch brisant, spannend erzählt und gewohnt gut geschrieben: „Kinder der Freiheit“ ist ein Highlight des Literatur-Herbstes. Zugreifen!
Nach den Bestseller-Erfolgen „Sturz der Titanen“ (2010) und „Winter der Welt“ (2012) erscheint am 16. September 2014 nun mit „Kinder der Freiheit“ der dritte Teil der Jahrhundertsaga von Ken Follett. Langjährige Fans des britischen Schriftstellers haben sich das Datum schon lange rot im Kalender angestrichen und warten sehnsüchtig auf die 1036 Hardcover-Seiten. Allen anderen Literaturliebhabern sei „Kinder der Freiheit“ wärmstens empfohlen, denn der Roman wird das Highlight des Literatur-Herbstes! Es ist das Jahr 1961. Rebecca Hoffmanns Welt in Ostberlin scheint in Ordnung zu sein – bis sie durch Zufall erfährt, dass der eigene Mann sie seit Jahren im Auftrag der Stasi bespitzelt. Als sie ihn zur Rede stellt, begeht sie einen verhängnisvollen Fehler, den sie und ihre Familie ihr Leben lang bereuen sollen. Zeitgleich in den USA erlebt der George Jakes als Vertrauter von Justizminister Robert Kennedy hautnah den Kampf der Bürgerrechtsbewegung gegen Rassismus, Intoleranz und Ungerechtigkeit – und bekommt am eigenen Leib zu spüren, was es heißt, ein Farbiger zu sein. Cameron Dewar ist Republikaner, aber auch er kämpft unbeirrt für seine Überzeugungen. Als CIA-Agent muss er sich in einer Welt aus Täuschung, Lügen und Intrigen zurechtfinden. Ähnlich geht es Dimka Dworkin, dem jungen Berater von Nikita Chruschtschow, als sich Sowjetunion und USA in einen Konflikt stürzen, der die Welt an den Rand des Atomkriegs führt. Seine Schwester Tanja begibt sich als Journalistin an die Brennpunkte des Geschehens, von Moskau über Kuba bis nach Prag und Warschau – dorthin, wo Weltgeschichte geschrieben wird. „Kinder der Freiheit“ erzählt die miteinander verbundenen Schicksale zahlreicher Menschen aus Ost und West in einer Zeit von politischen Spannungen und gesellschaftlichen Umbrüchen in den 1960er Jahren. Es gäbe keinen besseren Zeitpunkt über diese Ära einen historischen Roman zu veröffentlichen als den Herbst 2014: Fast 50 Jahre nach der Aufhebung der Rassentrennung in den USA (November 1964) und genau 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer (November 1989) bringt Ken Follett seine Jahrhundert-Trilogie zu einem packenden und furiosen Finale. In einem Exklusiv-Interview mit dem deutschen Verlag Bastei Lübbe im August 2014 spricht Ken Follett davon, dass sein aktueller Roman „Kinder der Freiheit“ die Jahrhundert-Trilogie nicht nur beendet, sondern ihre Gesamtaussage unterstreicht. Es sei eine sehr dramatische Ära gewesen, die im Kampf um Freiheit ihren roten Faden wiederfindet, so der britische Schriftsteller. „Das 20.Jahrhundert ist mit großer Bestimmtheit die gewalttätigste Epoche der Menschheit. In dieser Zeit sind mehr Menschen in Kriegen getötet worden als je zuvor. Eine Ära großer Konflikte zwischen großen Nationen und den unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen. Was aber letztlich als Leitmotiv gesehen werden kann ist Freiheit.“, erklärt Follett. Das was Ihn am meisten an diesem Jahrhundert interessiert hat, sei die Tatsache, dass hier unsere Wurzeln lägen: „[…] Dieses Jahrhundert hat uns hervorgebracht: Unseren Lebensstil, unsere Politik, unsere Kultur und unsere heutige Freiheit: All das ist im 20. Jahrhundert entstanden.“ Follett-Fans werden es verschlingen, Liebhaber historischer Romane werden begeistert sein und jeder andere, der einfach mal wieder ein gutes Buch lesen möchte, sollte definitiv zu Ken Folletts „Kinder der Freiheit“ greifen. Ein Highlight des Literatur-Herbstes! (km) // Foto: © http://www.luebbe.de/

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