Mietpreise in unserer Region am Untermain

Dass es sich in unserer Region gut wohnen lässt, wissen wir natürlich alle. Doch wenn Sie wie ich gerade auf Wohnungssuche sind, müssen Sie sich auch mit einem leidigen Thema auseinandersetzen: Mietpreise. Ist die Miete fair? Soll ich lieber in der Innenstadt wohnen oder aufs Land ziehen? Wo wohnt man in unserer Region am günstigsten? Wir haben für Sie die Mietpreise am Untermain ausgewertet.

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Wie werden Mietpreise verglichen?
Der Mietspiegel gibt normalerweise die Kaltmiete pro Quadratmeter an. Die ist bei kleineren Wohnungen natürlich höher als bei großen. Der Preis einer Wohnung hängt aber auch von vielen anderen Faktoren ab. Die Nebenkosten zum Beispiel fließen nicht in den Mietspiegel mit ein. Günstige Wohnungen sind oft schon älter und müssen deshalb mehr geheizt werden. Gerade bei Stadtwohnungen muss häufig zusätzlich ein Parkplatz angemietet werden. Solche Zusatzkosten werden nicht berücksichtigt. Der Mietspiegel kann also immer nur einen groben Richtwert geben.

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Wo wohnt man in unserer Region am günstigsten?
Natürlich sind die Mieten in Frankfurt mit Abstand am höchsten. Nach München ist Frankfurt nämlich die zweitteurste Stadt in Deutschland. Für eine 30 m2-Wohnung zahlt man hier sogar mehr als 18,00 €/m². Auch Aschaffenburg und Seligenstadt sind im Vergleich zu 7,55 €/m2 Durchschnittsmiete in Deutschland relativ teuer. Günstiger lebt es sich in Alzenau. Die niedrigsten Mietpreise gibt es aber in kleinen Gemeinden und Märkten. In Blankenbach, Geiselbach, Wiesen oder Rothenbuch findet man zum Beispiel für unter 6,00 €/m2 eine Wohnung. In Dammbach beträgt der durchschnittliche Mietpreis sogar nur 4,29 €/m2. Wer an der Miete sparen möchte, muss also aus der Stadt heraus in die Ortschaften ziehen.

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Preisunterschiede in Stadtteilen
Wer das Stadtleben nicht missen möchte, kann statt der Innenstadt in einem Stadtteil wohnen, um Miete zu sparen. In Aschaffenburg ist Leider der günstigste Stadtteil. Auch in Damm findet man preiswerte Wohnungen. Am meisten bezahlt man in der Stadtmitte, hier liegt der durchschnittliche Mietpreis bei 10,61 €/m2. In Seligenstadt kann es sich lohnen, nach Froschhausen oder Klein-Welzheim zu ziehen. Wer gerne in Frankfurt wohnen möchte, zahlt in Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Praunheim besonders wenig Miete. In diesen Stadtteilen liegt der Preis für eine Wohnung bei durchschnittlich 11,50 €/m². Im Gegensatz dazu ist eine Mietwohnung in der Altstadt fast unbezahlbar: Ungefähr 21,00 €/m² muss man dafür hinlegen.

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Wo lässt es sich am besten wohnen?
Das lässt sich natürlich pauschal nicht sagen. Für Naturliebhaber ist die Innenstadt der falsche Ort. Stadtmenschen fühlen sich in kleinen Dörfern und Gemeinden nicht wohl und nehmen für das Stadtleben gerne eine höhere Miete in Kauf. Familien suchen Wohnungen mit Garten, damit die Kinder auch draußen spielen können. Pendler dagegen wohnen am besten in der Nähe einer Autobahnauffahrt oder eines Bahnhofs. Wer in Frankfurt arbeitet, spart aber auch Zeit und Nerven wenn er nicht täglich Bahn fahren muss. Deshalb kann sich auch eine sehr teure Wohnung lohnen, wenn sie die Lebensqualität erhöht. Generell gilt: Wer auf Wohnungssuche geht, sollte abwägen, was ihm wichtig ist. Günstige Miete, gute Verkehrsanbindung, Natur oder Einkaufsmöglichkeiten – jeder hat andere Präferenzen und Vorlieben. Wenn Sie aber offen sind und sich umschauen, werden Sie sicher bald Ihre Traumwohnung finden. (amr) Quellen: wohnungsboerse.net, wohnpreis.de, immowelt.de

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