Fünf Unfälle bei Nässe – zwei Personen verletzt, hoher Sachschaden

Gleich fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich am Donnerstag, 09.05.2019, in der Zeit von 14:15 Uhr bis 19:45 Uhr auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt bei Nässe. Die Unfallursache war hierbei jeweils die gleiche – nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn.

Eine 25-Jährige verlor gegen 19:45 Uhr an der AS Hösbach die Kontrolle über ihr Fahrzeug, stieß frontal gegen die Betonmittelleitwand und kam entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Fahrstreifen zum Stehen. Zur Bergung und Reinigung der Fahrbahn mussten hier zwei Fahrstreifen für ca. eine Stunde für den Verkehr gesperrt werden. Die Fahrerin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 18:15 Uhr geriet ein 48-Jähriger im Bereich Weibersbrunn ins Schleudern, kollidierte mit der Betonleitwand und touchierte anschließend einen vorausfahrenden Pkw. Beide Beteiligten blieben Unverletzt.

Um 18 Uhr verlor ebenfalls ein 48-Jähriger bei Waldaschaff die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte quer über drei Fahrstreifen und den Pannenstreifen. Fuhr die dortige Böschung, abseits der Fahrbahn hinauf und kippte anschließend um. Der Fahrer konnte sich unverletzt selbstständig aus dem Pkw befreien. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen für ca. 45 Minuten für den Verkehr gesperrt werden.

Ein 24-Jähriger kommt gegen 16 Uhr bei Weibersbrunn mit seinem Pkw Mini nach links von der Fahrbahn ab, touchiert die Betonmittelleitwand, kollidiert anschließend mit dem vor ihm fahrenden Pkw Seat. Dieser Seat schleudert infolge dessen nach rechts über die drei Fahrstreifen und schlägt hier in der rechten Leitplanke ein. Die Beifahrerin wird dadurch mittelschwer verletzt. Die Fahrbahn musste zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge zweimal kurzzeitig voll gesperrt werden.

Um 14:15 Uhr geriet eine 31-Jährige mit ihrem Opel Vectra in einem Kurvenbereich der A3 bei Kleinostheim ins Schleudern und stieß anschließend frontal gegen die rechte Außenleitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrzeugfront auf die Leitplanke katapultiert und kam hier zum Stehen. Der Pkw musste mittels Kran geborgen werden.

Durch diese Unfälle entstand ein Gesamtsachschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn unterstützten bei der Absicherung der Unfallstellen.

Aufgrund der Verkehrssperrungen entstanden Stauungen von mehreren Kilometern Länge, die sich erst nach Stunden vollständig wieder auflösten.

Nachtrag zum schweren Verkehrsunfall vom Donnerstagmorgen gegen 04:45 Uhr bei Bessenbach über den wir bereits berichteten. Nach aktuellem Kenntnisstand der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach besteht für den schwerstverletzen 29-Jährigen Unfallbeteiligten aktuell keine Lebensgefahr mehr.

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