Stockstadt am Main / A3: Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und sechs Verletzten – eine Person schwer verletzt

Am Freitagabend, 22.11.2019 um 19:35 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn A3 zwischen dem Autobahndreieck Seligenstadt und der Anschlussstelle Stockstadt zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und sechs verletzten Personen. Eine Person erlitt dabei schwerste Verletzungen. Ein 33jähriger Audi-Fahrer war kurz vor der Anschlussstelle Stockstadt aus bislang unbekannter Ursache auf dem linken von drei Fahrstreifen auf einen Pkw Land Rover mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren. Der Land Rover schleuderte nach dem Anstoß nach rechts und kollidierte mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Seat. Danach durchbrach der Land Rover den neben der Fahrbahn befindlichen Wildschutzzaun und kam auf der angrenzenden Waldfläche zum Stehen. Der Pkw Seat schleuderte nach dem Anstoß nach links in die Betongleitwand und kippte auf die linke Fahrzeugseite um. Der Seat blieb auf dem linken Fahrstreifen entgegengesetzt zur Fahrtrichtung liegen. Der Pkw Audi kam auf dem Grünstreifen neben dem Seitenstreifen zum Stillstand. Alle Fahrstreifen waren großflächig mit Trümmerteilen bedeckt und nicht mehr befahrbar. Daher wurde eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Passau/Linz veranlasst. Im Pkw Audi und im Pkw Seat befand sich jeweils eine Person, im Pkw Land Rover insgesamt vier Personen. Davon wurden fünf Personen leicht verletzt, eine Mitfahrerin aus dem Pkw Land Rover erlitt schwerste Verletzungen. Ein sich zufällig an der Unfallstelle befindlicher Notarzt übernahm sofort die Versorgung der schwerverletzten Person. Die Feuerwehren aus Stockstadt und Großostheim übernahmen im ersten Angriff die Erstversorgung der Verletzten, sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten diese aus. Außerdem waren mehrere Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser abtransportiert. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ein Sachverständiger hinzugezogen. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Bei dem Unfallverursacher wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Passau/Linz wurde um 23:35 Uhr aufgehoben. Die Polizei bittet Unfallzeugen, welche sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen machen können, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter der Telefonnummer 06021/857-2530 in Verbindung zu setzen.

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