Junge Liberale zu Festival-Aus von „Afrika-Karibik“-Festival

Die Jungen Liberalen Aschaffenburg bedauern das endgültige Ende vom auch als „ONE RACE…HUMAN!-Festival“ bekannten bisher jährlich seit 1998 stattfindenden Festival am Mainufer unterhalb des Schlosses.

Die Veranstalter nannten die mangelnde Unterstützung der Stadt Aschaffenburg als zentralen Grund für die Entscheidung das Festival 2020 nicht fortsetzen zu wollen. Zudem haben das schlechte Wetter beim Festival 2019 und schleppender Ticketverkauf eine Rolle gespielt.

Hendrik Frielingsdorf (Vorsitzender der JuLis, 18) hierzu: „Eine Stadt ohne Kultur ist eine Stadt ohne Zukunft. Die Stadtverwaltung verschläft es Aschaffenburg attraktiv für junge Menschen zu gestalten!“

Veranstaltungen, wie das „Afrika-Karibik“-Festival seien essentiell für
die Freizeitqualität einer Region und würden darüber entscheiden, ob junge Menschen wegziehen oder nach Aschaffenburg kommen oder bleiben.

Lukas Weigand (Stadtratsspitzenkandidat der JuLis, 24) erklärt: „Wir wollen, dass junge Menschen gerne in der Region für Ausbildung oder Studium und danach leben. Es braucht auf Seiten der Verwaltung ein anderes Bewusstsein, die Veranstalter solcher Festivals zu unterstützen und nicht nur mit bürokratischen Hürden zu belasten.“

Die Jugendorganisation der FDP setzte sich bereits im Sommer für den Erhalt des Festivals „Unten am Fluss“ ein. „Unten am Fluss“ wird 2020 wieder stattfinden. Nach dem Engagement der JuLis und anderer Verbände fanden Gespräche der Initiatoren und der Stadtverwaltung statt, die die Zukunft sicherten.

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